Kinder, die zu Hause wenig Unterstützung beim Lernen bekommen, sollen gefördert werden.
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BerlinFür das neue Sommerschul-Programm der Senatsverwaltung für Bildung stehen zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Es soll laut dpa rund 12.000 Schülern aus benachteiligten Familien ermöglichen, einen Teil des wegen der Corona-Schließungen versäumten Schulstoffs in den Sommer- und Herbstferien nachzuholen. 

Weitere 8.337.000 Euro sind nach Angaben der Bildungsverwaltung für die „Lernbrücken“-Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen vorgesehen, die zu Hause beim Lernen wenig Unterstützung bekommen.

Die Summen stehen im Entwurf für den Nachtragshaushalt, den der Senat am Dienstag beschlossen hat. Das „Lernbrücken“-Programm hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gestartet. Für die Anschaffung von 9.500 Notebooks für Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Familien kann die Bildungsverwaltung mit rund 4.723.000 Euro aus dem Nachtragshaushalt rechnen.

„Mit dem Nachtragshaushalt steht Geld zur Verfügung, mit dem wir die negativen Folgen der Corona-Pandemie abmildern können. Im Fokus steht dabei insbesondere die Unterstützung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen“, so Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). „Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass die ohnehin schon benachteiligten Kinder und Jugendlichen ins Hintertreffen geraten.“