Bald sieben Jahre lebt der Chinese Feng Lu in Deutschland, wo er an namhaften Kunstschulen Bildhauerei studierte - immer als Exot in Malklassen, so bei Christa Biederbick in Mainz, bei Inge Mahn an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und zuletzt bei Wolfgang Petrick an der Universität der Künste Berlin. "Ich mache gerne Dinge, die zwischen allem liegen", sagt der 27-Jährige. Rote Schnüre, in denen sich seine bemalten Figuren aus Polyester wie in Spinnennetzen verheddern (Abb.), sind Gleichnisse, die sich auf Deutsch wie auf Chinesisch lesen lassen: mitgehangen - mitgefangen. Neuer Berliner Kunstverein, Studio, Chausseestr. 128/129, bis 25. 2. Di-So 14-18 Uhr, - 280 70 20.