Politische Widerstände gibt es bis zuletzt. „Der Mindestlohn verdrängt Tarifverträge, schafft neue Bürokratie und gefährdet den Einstieg in Arbeit“, warnt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. „Die Regierung setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel“, protestiert der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger. „Der Schuss geht daneben“, beschwert sich Juso-Chefin Johanna Uekermann über die Sonderregelungen im Gesetz.

Doch die Schlacht um den Mindestlohn ist geschlagen. Am Donnerstag wird der Bundestag das 90 Seiten starke Gesetz beschließen, die Zahl der Abweichler im Regierungslager dürfte sich in Grenzen halten. Nicht ein Abgeordneter votierte bei einer Probeabstimmung der SPD-Linken am Dienstag dagegen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in Bereichen bleiben, die sehr überschaubar sind“, grenzt auch Unions-Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer die Zahl der Nein-Sager ein.

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