Beim letzten Mal war es am schlimmsten. Der Strand der griechischen Insel Samos war in Sichtweite, der Motor stotterte, da raste ein Schnellboot heran, um das Flüchtlingsschiff zu stoppen. „Men in black“, nennt Amir die Angreifer, weil sie ganz in Schwarz gekleidet waren und Gesichtsmasken trugen. Sie rammten die Jolle, kamen an Bord und fingen sofort an, auf alle 28 syrischen Flüchtlinge einzuprügeln. „Sie waren rücksichtslos und brutal“, berichtet Amir. Von ihm ließen die Maskierten nur ab, weil eine Frau sie anflehte: „Lasst ihn, bitte hört auf, er ist krank, er hat Krebs!“

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