Der Mann ist formal Angeklagter. Er versteht sich aber vor allem als Ankläger gegen Justiz und Psychiatrie und deren Versagen – vor allem in seinem eigenen Fall. Bis jetzt hat er sich eifrig Notizen gemacht und immer wieder seinen gelben Marker zur Hand genommen. Nun aber schüttelt er sichtbar unwillig den Kopf. Der Zeuge, Leiter der Forensik am Klinikum Erlangen, erklärt zum wiederholten Mal, das Angebot eines Deals zwischen ihm und Gustl Mollath habe es nicht gegeben. Kern der angeblichen Absprache: Als Gegenleistung für ein günstiges Gutachten „bleibt die Verbindung zu den Schwarzgeld-Verschiebungen unter uns“.

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