Als Wolfgang Friedrich aus Stuttgart Ende 2008 von der Royal Bank of Scotland einen Reisegutschein über 50 Euro für das Reisebüro Reiseloge in Mitterfelden bekam, buchte er sofort eine Reise für Mai nach Bulgarien. Er schickte den Gutschein mit, dessen Wert zwei Wochen nach Reiseende auf seinem Konto gutgeschrieben werden sollte. Kurz vor Reiseantritt war das gewählte Hotel plötzlich überbucht, er musste ein anderes nehmen. Trotzdem war der Urlaub in Burgas erholsam. Zurückgekehrt wartete der Mann auf das Geld. Nichts geschah. Auch Anfragen bei der Reiseloge änderten nichts - es blieb bei Versprechungen. Friedrich gewann immer mehr den Eindruck, dass nur darauf gewartet werde, dass der Kunde resigniert aufgebe. Nach fast sieben Monaten bat er die Ombudsfrau um Unterstützung, seinen Anspruch durchzusetzen. Diese fragte bei dem Unternehmen nach, was denn bei der Überweisung schiefgelaufen sein könnte. Eine Antwort bekam sie zwar nicht, aber neun Tage später war das Geld dann auf dem Konto. (jus.)