Der Gesundheitszustand des Präsidenten der Freien Universität (FU), Johann W. Gerlach, ist weiterhin kritisch. "Er schwebt noch in Lebensgefahr und ist auf der Intensivstation", sagte gestern die Sprecherin der Charit , Campus Virchow-Klinikum, Barbara Nickolaus. Er werde wegen seiner "unfallbedingten Erkrankungen" im Bauchraum weiterbetreut. Außerdem sei der 59jährige noch an einer Lungenentzündung erkrankt. Um den Heilungsprozeß zu beschleunigen, haben die Ärzte Gerlach in einen sogenannten künstlichen Schlaf versetzt. Gerlach war am frühen Morgen des 3. Februar bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf schwer verletzt worden. Er wurde zweimal notoperiert im Bauchraum und am Herzen. (fg.)