Naika Foroutan, geboren am 24. Dezember 1971 in Boppard, ist Stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität in Berlin. Das Institut hat gerade erste Ergebnisse einer Befragung von 8 270 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bundesbürgern vorgelegt: 85 Prozent der Befragten geben an, Deutschland zu lieben; als historisches Ereignis, das Deutschland am besten beschreibt, betrachten 48,8 Prozent Mauerfall und Wiedervereinigung; für 96,8 Prozent der Befragten ist das wichtigste Kriterium dafür, Deutscher zu sein, Deutsch sprechen zu können; 37 Prozent legen Wert auf deutsche Vorfahren. Ich möchte mit der Sozialwissenschaftlerin über die Studie und ihre Ergebnisse sprechen. In ihrem kleinen Büro. Es gibt Tee und kohlensäurefreies Wasser. Die Studie hat den Titel „Deutschland postmigrantisch I“

Was bedeutet postmigrantisch?

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