Im Bereich "Habichtshorst" in der neuen Stadt in Biesdorf-Süd steht das erste Straßenschild: Zum Bergfest am Donnerstag hat die Entlastungsstraße den Namen "Apollofalter Allee" bekommen. "Das 142 Hektar große Baugebiet hat die Umrisse eines Schmetterlings", sagte Uwe Franke, stellvertretender Projektleiter vom Entwicklungsträger Deutsche Bau- und Grundstücks-AG (BauGrund), als Erklärung. Die zwei Flügel des Falters seien deutlich durch die neue U-Bahn Linie getrennt. Im "linken Flügel", dem sogenannten "Schmetterlingsviertel Habichtshorst", werden deshalb noch sämtliche Straßenzüge Namen wie Schiller- oder Augenfalter erhalten. Ob auf allen Schildern ein Schmetterling angebracht werden könne, sei noch offen, sagte Franke. Die "Apollofalter Allee" sei die "bedeutendste Straßenbaumaßnahme im Entwicklungsgebiet", sagte Franke. Sie ist die Verbindungsstraße zwischen der Bundesstraße 1/5 und der Köpenicker Straße. Mit täglich 10 000 Fahrzeugen pro Fahrtrichtung ist die Köpenikker Straße völlig überlastet. "Wie viele Fahrer allerdings auf die Apollofalter Allee ausweichen werden, ist noch unklar", sagte Volker Klaus, Leiter der Erschließung des Entwicklungsgebiets. Deshalb werde sie nur zwei statt wie ursprünglich geplant vier Spuren bekommen. Ab 15. Dezember wird die 640 Meter lange Apollofalter Allee befahrbar sein. Die endgültige Fertigstellung ist erst für den 30. Juni 1999 geplant. Für ein einheitliches Straßenbild werden wie auf der Köpenicker Straße an der neuen Allee 63 Linden gepflanzt. Dazu kommen 21 Laternen, 70 Parkbuchten und für die spätere Buslinie noch vier Haltestellen. Allein die neue Entlastungsstraße hat den Entwicklungsträger BauGrund mit Planung, Vermessung und Regenwasseranlage 6,5 Millionen Mark gekostet.