Berlin. hsu Berlins neuer Wirtschaftssenator Elmar Pieroth will sich dafür einsetzen, daß Berlin an die 50 Gründerzentren erhält - zwei pro Bezirk. So sollen Arbeitsplätze entstehen.Während eines Besuches beim Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof (Wista) am Freitag sagte Pieroth: "Neue Stellen können nur neue Firmen schaffen." Daher wolle er sich dafür einsetzen, daß in jedem Stadtbezirk zwei Gründerzentren entstünden. Dort sollen nach Pieroths Vorstellung Jung-Unternehmer in zukunftsträchtigen Branchen arbeiten, während ihnen erfahrene Geschäftsleute in Steuer- und Verwaltungsfragen zur Hand gehen. Finanziert werden könnten die Zentren privat und mit Fördermitteln für Existenzgründer. Hinsichtlich eines Zeitplans hielt sich Pieroth bedeckt: "Ich hoffe, daß in vier Jahren viel davon zu sehen ist."Den Wista nannte er das "Herzstück" einer neuen Berliner Industrie, die auf hochwertige Produkte setzen müsse. Wista soll mit 10 000 Beschäftigten größter deutscher Technologiepark werden. Derzeit zählen 177 Unternehmen und 15 Wissenschafts-Institute 3 400 Mitarbeiter. Pieroth mahnte gegenüber dem Wista-Management ein zügiges Anwerben von Firmen an und versprach, sich daran zu beteiligen. Auch forderte er, in Adlershof müsse "wirklich Neues" entstehen: "Es dürfen nicht nur etablierte Firmen bestehende Stellen hierher verlagern." +++