Washington - Der noch amtierende Präsident Donald Trump bekommt zunehmends Druck aus den eigenen Reihen. 100 Sicherheitsexperten der Republikaner forderten ihn in einer Erklärung auf, die Wahlniederlage einzugestehen, berichtete die „Washington Post“. Trump ficht die Wahl, bei der Demokrat Joe Biden mit 306 Wahlmännerstimmen  gewann, an.

Die Unterzeichner beschrieben Trumps Weigern, die Wahl anzuerkennen, als „erhebliches Risiko für unsere nationale Sicherheit“. Sie fordern Parteikollegen, die Trump noch unterstützen, auf, „seinen gefährlichen Versuchen, Wahlbeauftragte einzuschüchtern“ entgegenzutreten.

Die Experten dienten unter Präsidenten wie Ronald Reagan, George H. W. Bush, George W. Bush und auch Trump. Unter ihnen sind der ehemalige Gouverneur von Pennsylvania und Ex-Sekretär von Homeland Security, Tom Ridge, sowie der frühere CIA-Direktor Michael Hayden. Auch mehrere ehemalige US-Botschafter unterschrieben die Erklärung, unter anderem Robert Tuttle und Winston Lord. 

Donald Trump forderte zuletzt die zweite Neuauszählung von Stimmen im Bundesstaat Georgia. Biden wurde nach der ersten erneut zum Sieger ausgerufen, wenn auch sein Vorsprung auf seinen Gegner schrumpfte. In andere Staaten scheiterten Trumps Anwälte vor Gericht.