Berlin - Für Berliner Studenten wurden seit Beginn der Pandemie rund 12 Millionen Euro als Überbrückungshilfen vom Bund bereit gestellt. Bis Mitte März hat das Studierendenwerk 9,7 Millionen Euro abgerufen. Das geht aus einer Antwort der Senatskanzlei auf eine parlamentarische Anfrage aus der CDU-Fraktion hervor. Rund 34.000 Studenten haben bereits Anträge eingereicht, davon wurden laut Studierendenwerk rund 19.300 bewilligt und fast 14.100 abgelehnt.

Mit der Überbrückungshilfe will das Bundesbildungsministerium Studenten helfen, die sich nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage befinden. Eine Voraussetzung ist ein Kontostand von unter 500 Euro. Hilfebedürftige können 100 bis 500 Euro Zuschuss pro Monat bekommen. Viele Studenten befinden sich in einer finanziellen Notlage, weil ihre Nebenjobs durch die Pandemie weggefallen sind.