Berlin/Potsdam - Die Zahl der in Berlin lebenden Menschen ist im ersten Halbjahr 2021 weitgehend stabil geblieben. In der Hauptstadt lebten bis Ende Juni demnach offiziell rund 3.664.100 Menschen, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Amtes für Statistik hervorgeht. Den Zahlen zufolge sind das gerade einmal 100 mehr als noch Ende vergangenen Jahres.

Nachdem 2020 erstmals seit 20 Jahren mehr Menschen weg- als in die Hauptstadt gezogen waren, war in Berlin bis Ende Juni an dieser Stelle wieder ein Plus zu verzeichnen. Unterm Strich lag der Wanderungsgewinn demnach bei 2700 Menschen. Es starben etwa 800 Menschen mehr als Babys im gleichen Zeitraum geboren wurden.

Gravierender fällt diese Entwicklung in Brandenburg aus. Dort starben 9700 Menschen mehr als geboren wurden. Kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt habe somit einen Geburtenüberschuss verzeichnen können. Dennoch stieg die Bevölkerungsanzahl im ersten Halbjahr 2021 leicht um rund 1200 auf insgesamt 2.532.300 Menschen. Diesen Zuwachs führen die Statistiker auf die gestiegene Zahl der Zuzüge zurück. Demnach zogen etwa 36.600 Menschen nach Brandenburg, während 25.700 das Land verließen.