Berlin - Weil er seinen Mitbewohner getötet haben soll, muss sich ein 34-Jähriger ab Montagmorgen vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Anklage lautet auf Mord. Der Angeklagte soll das 27 Jahre alte Opfer im Februar 2021 in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Adlershof erstochen haben.

Da der Attackierte zu Beginn des Angriffs geschlafen habe, geht die Staatsanwaltschaft von dem Mordmerkmal der Heimtücke aus. Der 27-Jährige sei dann erwacht und habe noch erfolglos versucht, sich zu wehren. Er sei von 15 Stichen getroffen worden und am Tatort gestorben. Sieben Prozesstage bis zum 29. Oktober sind terminiert.