Berlin - Einkaufs-Hotspots in Berlin und Brandenburg können die 2G-Kontrolle zukünftig mit Bändchen erleichtern. Dies soll so funktionieren: Ein Mitarbeiter kontrolliert Impf- und Genesenennachweise sowie die Personalausweise und bindet den Kunden anschließend ein Papierarmband ums Handgelenk. In den einzelnen Geschäften muss nun nur noch das Bändchen vorgezeigt werden. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) berichtete, gibt es bereits einige Einkaufszentren, wo die Methode angewandt wird: 

Kunden können etwa im Rathaus-Center Pankow bereits mit dem Bändchen einkaufen gehen. Auch die Wilmersdorfer Arcaden, die Schönhauser Allee Arcaden, die Spandau Arcaden, die Neukölln Arcaden, die Gropius Passagen und der Tempelhofer Hafen organisieren die 2G-Kontrollen bereits mit Bändchen.

2G-Kontrolle mit Bändchen auch in Brandenburg

Laut Phillip Haverkamp, Pressesprecher vom Handelsverband Berlin-Brandenburg, will das Gesundbrunnen-Center und die Mall of Berlin am Mittwoch starten. Die AG City, zu der das KaDeWe, das Europacenter, das Kranzler Eck und das Bikini gehören, wollen gemeinsam am Donnerstag starten. So wären gleich mehrere Einkaufszentren über ein einziges Armband zugänglich. Dazu soll dann auch der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gehören.

Auch in Brandenburg läuft die 2G-Kontrolle über Bändchen schon an einigen Orten: etwa im Blechen-Carré in der Cottbuser Innenstadt. Auch im Neuruppiner Einzelhandel gelten seit Dienstag farbige Bändchen beim Einkauf als 2G-Nachweis. 

Der Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, zeigte sich zuletzt erfreut über eine geplante einheitliche 2G-Kontrolle mit Bändchen. „Wir erhoffen uns davon, dass das die Mitarbeiter entlastet und etwas Druck rausnimmt“, sagte er. Die Geschäfte müssten die genauen Rahmenbedingungen für  die  Corona-Kontrollen untereinander eindeutig regeln.