Berlin - Bei der Bundestagswahl am 26. September stellen sich insgesamt 47 Parteien den Bürgern zur Wahl. Dies teilte Bundeswahlleiter Georg Thiel am Donnerstag mit. Zugelassen zur Wahl sind sogar 54 Parteien – allerdings treten laut Thiel sieben von ihnen weder mit Landeslisten noch mit Wahlkreiskandidaten an, sie können deshalb nicht gewählt werden.

Insgesamt elf Parteien sind bei der Wahl in allen 16 Bundesländern mit Landeslisten vertreten: SPD, AfD, FDP, Linke, Freie Wähler, Die PARTEI, Tierschutzpartei, NPD, ÖDP, MLPD und Volt. Die CDU ist in allen Ländern außer Bayern vertreten, die Grünen sind es in allen Ländern außer dem Saarland und die CSU nur in Bayern. Derzeit sind sieben Parteien im Bundestag vertreten, von denen CDU und CSU eine Fraktionsgemeinschaft bilden. Die weiteren Parteien sind SPD, AfD, FDP, Linke und Grüne.

Die Union hat in einer aktuellen Forsa-Umfrage deutlich an Zuspruch verloren, während sich die SPD verbessern konnte. Bei der Kanzlerpräferenz gewann der SPD-Kandidat Scholz gegenüber der Vorwoche fünf Prozentpunkte hinzu. Laschet verlor nochmals drei Prozentpunkte, auch die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock erzielte zwei Prozentpunkte weniger als zuvor.