Berlin - In Berlin helfen derzeit rund 700 Bundeswehrsoldaten bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu zählen 90 Soldaten, die seit Mittwoch bei den Impfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren im Einsatz sind, wie ein Sprecher des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Jeweils 30 sollen die Impfteams in den drei Impfzentren auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel, in den Messehallen und im ehemaligen Kongresszentrum ICC unterstützen.

Nach Angaben des Sprechers helfen insgesamt jeweils rund 310 Soldatinnen und Soldaten beim Impfen und in Pflegeheimen, 10 bei den Mobilen Abstrichteams. Außerdem sind 70 bei der Kontaktnachverfolgung in Berliner Gesundheitsämtern im Einsatz. Das gilt allerdings nicht berlinweit. In Anspruch genommen wird die Bundeswehrunterstützung in den Bezirken Neukölln, Spandau, Marzahn-Hellersdorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Lichtenberg und Pankow.

Die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die in Berlin im Einsatz sind, um Hilfe während der Corona-Pandemie zu leisten, ist damit zuletzt wieder spürbar gestiegen. Sie liegt aber unter der von vor knapp einem Jahr: Im Januar waren es 1050.