Berlin/Leipzig - Der Weimarer „Tatort“ hat am Freitagabend zur besten Sendezeit 8,89 Millionen Zuschauer im Ersten erreicht. Der Filmtod von Darsteller Christian Ulmen als Kommissar Lessing dürfte viele Fans am Neujahrstag geschockt haben. Die Folge „Der feine Geist“ schaffte einen Marktanteil von 24,1 Prozent. Die Episode blieb etwas unter der durchschnittlichen Zuschauerzahl des Jahres 2020: Die 36 neuen „Tatort“-Krimis im Ersten der ARD sahen im vergangenen Jahr im Schnitt etwa 9,1 Millionen.

Ulmen war seit 2013 als Lessing an der Seite von Schauspielkollegin Nora Tschirner. In der aktuellen Folge schien er an der Seite seiner Partnerin Kira Dorn zu ermitteln und den gekauften Altbau zu renovieren. Tatsächlich war er bereits zu Beginn des Films gestorben und begleitete seine Partnerin nur als beratender Geist durch den Fall, wie man schließlich erfuhr. Bei Fans weckt „Der Feine Geist“ vielleicht Erinnerungen: In der Neujahrsfolge „Das Team“ starb Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) nach 17 Jahren als Kollegin des beliebtesten „Tatort“-Ermittlerduos Thiel und Boerne aus Münster.

Das „Traumschiff“ im ZDF steuerte um 20.15 Uhr die Seychellen an, dafür interessierten sich 7,29 Millionen Zuschauer (19,8 Prozent). Die Liveübertragung des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker ab 11.15 Uhr verfolgten im ZDF 2,89 Millionen Zuschauer (18,5 Prozent). Ohne Publikum führte Maestro Riccardo Muti die Musiker durch das traditionsreiche Konzert.

Sat. 1 erreichte mit „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ ab 20.15 Uhr am Freitag 2,93 Millionen (8,3 Prozent) und ProSieben mit „Marvel's The Avengers“ 1,73 Millionen (5,3 Prozent). „Die größten Fernsehmomente der Welt“ auf RTL schalteten 1,65 Millionen ein (6,3 Prozent). RTL Zwei schaffte mit dem Klassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ 1,40 Millionen (3,9 Prozent) und Vox mit „Bridget Jones Baby“ 0,92 Millionen (2,7 Prozent). Den Actionfilm „Fast & Furious Five“ auf ZDF neo wollten 0,58 Millionen (1,6 Prozent) sehen.