BerlinEin 17-jähriger Autofahrer hat auf der Flucht vor der Polizei am ersten Weihnachtsfeiertag einen Unfall gebaut. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte eine Carsharing-Firma die Beamten über eine missbräuchliche Nutzung eines ihrer Autos informiert. Der VW sollte auf der Stadtautobahn in Höhe Anschlussstelle Oberlandstraße in Richtung Treptow-Köpenick unterwegs sein. Die Polizeikräfte fuhren auf die Stadtautobahn und suchten nach dem Wagen.

Gegen 17.30 Uhr entdeckten sie den VW dann auf der A113  und forderten den Autofahrer auf, ihnen zu folgen. Zunächst schien es, als würde der Fahrer auf dem Standstreifen anhalten, dann beschleunigte er den VW jedoch wieder stark und raste davon.

In Johannistahl verließ der 17-Jährige an der Ausfahrt Adlershof die Autobahn und bog bei Rot rechts in das Ernst-Ruska-Ufer ab. Hierbei stieß er mit einem von links kommenden Ford eines 42-Jährigen zusammen. Beide Autos drehten sich in der Folge der Kollision. Während der VW auf der Fahrbahn zum Stehen kam, prallte der Ford in die Leitplanke. Der 42-Jährige blieb unverletzt.

Der 17-Jährige sowie zwei Beifahrer stiegen aus dem VW aus und ergriffen zu Fuß die Flucht. Die Polizei konnte den jugendlichen Fahrer festnehmen, die beiden anderen flüchteten allerdings unerkannt.