München - Den Autofahrern drohen am Wochenende lange Staus auf den Autobahnen. Wie der ADAC mitteilt, liegt dies am Ferienbeginn der Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt (22. Juli), Sachsen und Thüringen (26.Juli). Auch im Süden der Niederlande beginnt die schulfreie Zeit. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Bayern, wo die Ferien erst Ende Juli starten, sind die Schulen jetzt überall geschlossen. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie Teilen Nordeuropas enden die Sommerferien dagegen Ende Juli.  

Wegen des pandemiebedingten Trends zum innerdeutschen Urlaub seien auch die Zufahrten zu Erholungsgebieten stark staugefährdet. Die Fahrt an den See oder ins Wandergebiet der Alpen und Mittelgebirge könne deshalb langwieriger werden. Der ADAC empfiehlt Ausweichen auf die Wochentage, um lange Staus zu vermeiden. Besonders am Freitagnachmittag, am Samstag und am Sonntagnachmittag seien Staus zu erwarten. 

Auf diesen Strecken (beide Richtungen) ist besonders mit Stau zu rechnen:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Bremen – Lübeck
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
  • A 3 Frankfurt –Nürnberg – Passau
  • A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A 6 Mannheim – Nürnberg
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe - Basel
  • A 7 Flensburg – Hamburg
  • A 7 Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg
  • A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A 72 Leipzig – Chemnitz – Hof
  • A 93 Inntaldreieck – KufsteinA 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Auch Autobahnen im benachbarten Ausland können von dem erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen sein. Betroffen sind vor allem die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Auch in Frankreich werde mit Stau gerechnet, sowie auf den Straßen zur dänischen, belgischen und holländischen Küste.

Zudem kann es zu verlängerten Wartezeiten an den Grenzen aufgrund des Verkehrsaufkommens und intensiven Personenkontrollen kommen. Der ADAC warnt vor Wartezeiten von mehreren Stunden.