Berlin - Justin oder Chantal, aber auch Greta: Das sind einer Umfrage zufolge in Deutschland eher unbeliebte Namen. Auch Adolf, Kevin oder Mandy sind nicht besonders populär, wie eine repräsentative YouGov-Befragung zeigt. So ist es für 81 Prozent eher oder sehr unwahrscheinlich, dass sie ihr Kind Chantal nennen würden, 80 Prozent würden sich eher oder sicher nicht für den Namen Kevin entscheiden, 77 nicht für Mandy, 75 nicht für Justin. Für die Umfrage wurden 2058 Menschen über 18 Jahren befragt.

84 Prozent der Deutschen mögen ihren Vornamen

Dass 79 Prozent keine Fans des Namens Alexa sind, mag mit dem gleichnamigen digitalen Sprachassistenten zu tun haben. Und vielleicht haben jene 75 Prozent, die ihr Kind nicht Greta nennen würden, dabei die Klima-Aktivistin im Kopf. 89 Prozent der Befragten gaben an, ihr Kind sehr oder eher wahrscheinlich nicht Adolf nennen zu würden – acht Prozent zogen es hingegen in Betracht.

Eine knappe Mehrheit (53 Prozent) der Deutschen ist der Meinung, dass aktuelle Trends werdende Eltern bei der Namenswahl ihres Kindes beeinflussen. Aber auch die Herkunft und Familie, sowie Serien und Filme haben einen hohen Einfluss mit jeweils 51 und 46 Prozent. 

Der Umfrage zufolge sind die meisten Deutschen (84 Prozent) zufrieden mit ihren Vornamen. Das sagen Männer etwas häufiger als Frauen (87 vs. 80 Prozent). Die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) kennt außerdem die Bedeutung ihres Vornamens.