Berlin - Seit der Machtübernahme der radikal-islamistischen Taliban in Afghanistan sind 375 Menschen als verfolgte Ortskräfte, besonders Schutzbedürftige oder deren Verwandte Berlin zur Aufnahme zugewiesen worden. Ein großer Teil davon sei inzwischen auch angekommen, antwortete der Senat auf eine schriftliche Anfrage der AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Eingereist sind demnach 61 sogenannte Ortskräfte aus Afghanistan mit Familienangehörigen, insgesamt 283 Menschen. Erwartet werden zwölf weitere Ortskräfte und ihre Verwandten, insgesamt 33 Menschen. Außerdem würden seit August 28 besonders schutzbedürftige Afghanen mit Familie einreisen, insgesamt 59 Menschen. Die Zahlen könnten aber noch steigen, hieß es. Der Senat hatte für die Ankömmlinge bereits im August eine frühere Flüchtlingsunterkunft im Bezirk Treptow-Köpenick bereitgestellt.