BerlinDie 14. Berliner Rede zur Freiheit hält Ahmad Mansour. Der Psychologe und Extremismusexperte thematisiert offen wie kaum ein anderer die Herausforderungen, vor denen Deutschland als Einwanderungsland steht. Die „Jahrhundertaufgabe“ Integration sei nur zu bewältigen, wenn die Werte der offenen Gesellschaft von allen konsequent gelebt und verteidigt werden. 


Ahmad Mansour diskutiert im Anschluss der Rede, die digital am am 26. Oktober stattfindet, mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D., und Konstantin Kuhle MdB. Der Sohn arabischer Israelis lebt seit 2004 in Deutschland und ist als Autor tätig. Zuletzt veröffentlichte er 2018 das Buch „Klartext zur Integration. Gegen falsche Toleranz und Panikmache“.

Mansour ist Geschäftsführer der Mind Prevention für Demokratieförderung und Extremismusprävention.

Seit 2007 leisten Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft oder Kultur in den Reden zur Freiheit ihren Beitrag zum Freiheitsdiskurs. Bisherige Redner der jährlich im Frühjahr am Brandenburger Tor stattfindenden Veranstaltung waren Udo di Fabio, Heinrich August Winkler, Joachim Gauck, Paul Nolte, Peter Sloterdijk, Karl Kardinal Lehmann, Gabor Steingart, Mark Rutte, Zhanna Nemzowa, Ryszard Petru, Christian Lindner und Timothy Garton Ash.

Für sein Engagement wurde Mansour bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Moses-Mendelssohn Preis des Berliner Senats, dem Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg, dem Verdienstorden des Landes Berlin und dem Theodor-Lessing-Preis der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover.