OldenburgAlba Berlin hat sein zweites Spiel in der Basketball-Bundesliga gewonnen. Der deutsche Meister siegte bei den EWE Baskets Oldenburg trotz eines Einbruchs in der zweiten Hälfte mit 89:86 (55:38). Zeitweise führte Alba mit 20 Punkten, musste am Ende aber noch zittern. Bester Berliner Werfer war Marcus Eriksson mit 19 Punkten, Simone Fontecchio erzielte 16 Punkte.

Trainer Aito Garcia Reneses musste erneut auf den verletzten Louis Olinde und auf Peyton Siva verzichten, der nach seiner Corona-Infektion noch nicht wieder fit ist. Obwohl es für Alba das vierte Spiel innerhalb von acht Tagen war, begannen die Berliner sehr stark. Mit viel Tempo und Intensität fanden sie schnell  ihren Rhythmus und gingen von Beginn an in Führung.

Freiwurf zum Sieg kurz vor Schluss

In der Mitte des ersten Viertels wurde der Vorsprung zweistellig (21:9). Alba dominierte die Partie und traf in der ersten Hälfte neun Drei-Punkt-Würfe bei nur 15 Versuchen. Die Gastgeber hatten dem variablen Berliner Spiel defensiv nur wenig entgegenzusetzen. Bis auf 20 Punkte wuchs der Vorsprung der Gäste an (50:30), Oldenburg kam zum Ende der ersten Hälfte dann aber offensiv besser ins Spiel.

Nach dem Seitenwechsel war die Partie deutlich ausgeglichener. Bei Alba ging die Wurfquote herunter, und Oldenburg kam wieder heran. Bei Alba machten sich nun die hohe Belastung und die 17-tägige Corona-Pause bemerkbar. Oldenburg glich zwar wieder aus, aber Alba holte sich die Führung dank guter Defensive zurück. Maodo Lo sorgte 1,4 Sekunden vor dem Ende mit einem Freiwurf für die Entscheidung.