Supermarktbetreiber in Deutschland müssen ihre Preisschilder anpassen. Wie mehrere Medien berichten, ist der Grund dafür eine neue Verordnung, die die Vorgaben für die Aufmachung von Preisschildern regelt. Die sogenannte Preisangabenverordnung (PAngV) besteht bereits seit 1985, wurde nun aber angepasst. Gültig ist die Änderung ab dem 28. Mai. Bis dahin müssen die Supermärkte neue Preisschilder an den Regalen anbringen.

Konkret geht es bei der PAngV um den Grundpreis, der sich meist links unten auf den Schildern befindet. Diese Angabe soll Kunden beim Preisvergleich helfen. Der Grundpreis wird in Kilogramm, Liter, Gramm oder Milliliter angegeben. Die nun angepasste Variante hat einen Vorteil für Kunden, für Aldi, Lidl und Co allerdings einen Nachteil: Künftig müssen Supermarktbetreiber Liter oder Kilogramm für die Grundpreisangabe verwenden. Bislang hatten Kunden teils Probleme, die Preise zu vergleichen, denn erlaubt war die Angabe des Grundpreises eines Produktes in Gramm und eines vergleichbaren anderen Produktes in Kilogramm.

Die neue Verordnung soll mehr Transparenz für Supermarktkunden schaffen.