Berlin - In der Hauptstadt gibt es derzeit 2135 Ampeln. Seit dem vergangenen Jahr seien vier neue „Lichtsignalanlagen“ hinzugekommen, antwortete die Senatsverwaltung für Verkehr und Umwelt auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe. Seit dem Jahr 2004 wurden demnach 184 neue Ampeln installiert. Damals lag deren Zahl bei 1951.

Doch nicht immer funktionieren die Ampeln. Zahlreiche Totalausfälle wurden registriert. Im Jahr 2020 passierte das 3160 Mal, in diesem Jahr bereits 1996 Mal. Es dauerte laut Antwort im Vorjahr durchschnittlich 8 Stunden und 19 Minuten, bis ausgefallene Ampeln wieder blinkten. Die längste Reparaturzeit wurde jedoch mit 607 Stunden und 49 Minuten angegeben.

In diesem Jahr lag der bisherige Reparatur-Durchschnittswert bei 7 Stunden und 17 Minuten. Aber Fußgänger, Rad- sowie Autofahrer mussten auch schon Ampelausfälle von 433 Stunden und 45 Minuten hinnehmen.

Als Gründe für tote Ampeln nannte die Senatsverwaltung den Ausfall von Bauteilen, Beschädigungen etwa nach Unfällen, eindringenden Regen und Netzschwankungen.