Amtseinführung für Präsidentin der Humboldt-Universität

Mit einer Feier ist die neue Präsidentin der Humboldt-Universität, Julia von Blumenthal, in ihr Amt eingeführt worden. Bei der Veranstaltung am Dienstag im S...

ARCHIV - Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), sitzt in ihrem Büro.
ARCHIV - Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), sitzt in ihrem Büro.Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin-Mit einer Feier ist die neue Präsidentin der Humboldt-Universität, Julia von Blumenthal, in ihr Amt eingeführt worden. Bei der Veranstaltung am Dienstag im Senatssaal der Universität hielten Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote (Grüne) Grußworte, wie die Universität mitteilte.

Giffey nannte die Humboldt-Universität einen unverzichtbaren Pfeiler des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Berlin. Die Geschicke dieser traditionsreichen Universität zu lenken, sei eine große Aufgabe. Mit Julia von Blumenthal sei nun eine Frau an der Spitze dieser ehrwürdigen Institution, die alle Fähigkeiten und Kompetenzen für dieses wichtige Amt mitbringe.

Gote ergänzte, Berlin lege die Universität vertrauensvoll in die Hände der neuen Präsidentin und wünschte ihr viel Erfolg. Von Blumenthal sagte, die Amtseinführung sei für sie ein besonderer Moment. „Gemeinsam, offen, geschichtsbewusst und zukunftsorientiert, so möchte ich mein neues Amt gestalten.“

Von Blumenthal ist bereits seit dem 1. Oktober im Amt. In einem Gespräch zu ihrer Amtseinführung warnte sie vor einer Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit. „Da müssen wir als Universität auch ein offener Raum sein und die Wissenschaftsfreiheit ganz klar verteidigen, auch wenn es anstrengend ist.“

Von Blumenthal war im Februar als neue Präsidentin gewählt worden. Zuletzt war sie seit 2018 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Außerdem war sie bereits Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der HU und Professorin am Institut für Sozialwissenschaften.