Hasskommentare in sozialen Netzwerken (Symbolfoto).
Foto. Thomas Trutschel/photothek.de

BerlinIn Onlinemedien, digitalen Diskussionsforen und sozialen Netzwerken sind in Zusammenhang mit rechtem Hate Speech etwa 30.000 Wörter kreiert worden, hat eine Analyse ergeben. Prof. Dr. Joachim Scharloth, der eine Professur für German Studies an der Waseda Universität in Tokio bekleidet, schreibt im Fachmagazin Deutsche Polizei der GdP, unter den neuen Worten gebe es „vulgär-kalauernde, kreativ-satirische bis hin zu rassistischen und hetzerischen“.

Zunehmend seien „ganze Gruppen Ziel von Schmähungen, Herabwürdigung und Hetze“ geworden. Hier habe sich „ein neuer Sound der totalen Verachtung breitgemacht“. 

Ein überraschender Befund sei laut Scharloth, dass sich mit rund 1000 Worten „ein gewichtiger Teil dieser Schimpfwörter auf Deutschland“ beziehe. Das würde zeigen, dass „Neurechte Deutschland zutiefst verachten“.