Andreas Geisel übersteht Missbilligungsantrag im Abgeordnetenhaus

Der Missbilligungsantrag der AfD wurde mehrheitlich abgelehnt. Allerdings wird am Nachmittag über einen weiteren Antrag der CDU abgestimmt. 

Andreas Geisel, Stadtentwicklungssenator Berlins
Andreas Geisel, Stadtentwicklungssenator BerlinsImago/Bernd Elmenthaler

Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel hat einen Missbilligungsantrag im Berliner Abgeordnetenhaus überstanden. In geheimer Abstimmung votierten am Donnerstag im Parlament 124 Abgeordnete gegen einen entsprechenden Antrag der AfD, zwölf stimmten dafür, es gab keine Enthaltungen.

Die AfD schreibt Geisel eine Mitverantwortung an den Wahlpannen vor einem Jahr zu. Er stand damals als Senator der für das Thema Wahlen zuständigen Innenverwaltung vor. In dem Antrag forderte die Fraktion, Geisel deswegen das Misstrauen auszusprechen, sowie seine Entlassung.

Auch die oppositionelle CDU brachte einen Antrag in das Parlament ein, in dem Geisels Entlassung gefordert wird. Darüber sollte am Nachmittag abgestimmt werden.