Angeblicher Corona-Vorrat an Wodka beschlagnahmt

Als der Potsdamer Zoll die mutmaßlichen Schmuggler zu ihrer Ware befragte, erklärten diese, es handele sich um einen Vorrat für einen möglichen Corona-Lockdown.

Der Zoll fand neben dem Wodka auch mehr als 30.000 Schmuggelzigaretten (Archivbild).
Der Zoll fand neben dem Wodka auch mehr als 30.000 Schmuggelzigaretten (Archivbild).dpa/picture alliance/Markus Scholz

Potsdam-Der Potsdamer Zoll hat bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters auf dem südlichen Berliner Ring 60 Flaschen Wodka und über 30.000 Zigaretten beschlagnahmt. Auf den Fund angesprochen, erklärte einer der vier mutmaßlichen Schmuggler, es handele sich dabei um einen privaten Drei-Monats-Vorrat für einen möglichen Corona-Lockdown, teilte der Zoll am Dienstag mit.

Den Beamten schien diese Erklärung aber recht unglaubwürdig: „Bei dieser Menge an Zigaretten hätten der Beschuldigte und sein Bruder jeweils mehr als acht Schachteln pro Tag rauchen können“, sagte Andreas Graf, Sprecher des Hauptzollamtes Potsdam. Noch vor Ort leiteten die Beamten entsprechende Steuerstrafverfahren ein und beschlagnahmten die Zigaretten sowie den Wodka.