Mehrere Personen haben am frühen Freitagabend eine Kneipe in Berlin-Neukölln überfallen. Wie ein Sprecher des polizeilichen Lagezentrums der Berliner Zeitung sagte, handele es sich um ein jüdisches Lokal in der Emser Straße. Zwei Männer und eine Frau betraten demnach das Lokal und beschimpften Personal und Gäste – nach ersten Erkenntnissen israel- und judenfeindlich.
Beim Verlassen des Lokals rissen sie ein Plakat von der Wand. Das Poster erinnert an eine Frau, die beim Terrorangriff der Hamas getötet wurde. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Verdächtigen konnten fliehen.
Laut Gäste-Rezensionen im Internet und auf der Facebook-Seite der Bar ist das Lokal nicht ausdrücklich jüdisch oder israelisch. In den Räumen der Kneipe finden aber regelmäßig Veranstaltung zu den Themen Judentum, Holocaust und Antisemitismus statt.
Antisemitismus
Berlin-Neukölln: Israel-Hasser überfallen Bar in der Emser Straße
Zwei Männer und eine Frau dringen in eine Kneipe ein, beschimpfen Personal und Gäste, reißen ein Gedenkplakat von der Wand. Die Bar gilt als israelfreundlich.

Berliner Lokale am späten Abend (Symbolbild)Seeliger/Imago

