Apple-CEO Tim Cook zeigt das neue iPhone 12.
Foto: AFP/Brooks KRAFT/Apple Inc

CupertinoApple macht sein iPhone fit für den 5G-Datenfunk. Unter perfekten Bedingungen seien damit bei Tests mit dem neuen iPhone 12 Download-Geschwindigkeiten von bis zu 3,5 Gigabit pro Sekunde erzielt worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das Apple-Telefon kommt auch mit einem veränderten Design daher - es ist wieder etwas kantiger, wie zuletzt die iPhone-5-Modellreihe.

Das neue iPhone 12 ist kantiger als sein Vorgänger.
Foto: AP/Apple

Das Display-Glas des iPhone 12 soll dank Nanotechnologie deutlich widerstandsfähiger sein als bisher, versprach Apple. So sei viermal wahrscheinlicher, dass das neue Glas Stürze unbeschadet überstehe. Ein neues Objektiv-System soll die Qualität von Fotos bei schlechten Lichtbedingungen verbessern - darüber hinaus werden die Bilder wie inzwischen üblich durch Software aufgebessert. 

iPhone 12 in fünf Farben erhältlich

Laut Apple ist das iPhone 12 elf Prozent dünner, 15 Prozent kleiner und um 16 Prozent leichter als sein Vorgänger. Erhältlich ist das iPhone 12 in fünf verschiedenen Farben. Die Preise für das iPhone 12 Mini beginnen bei 699 US-Dollar, das iPhone 12 Pro ist ab 999 Dollar und das iPhone 12 Pro Max ab 1099 Dollar erhältlich.

Das iPhone 12 wird es ab Freitag, 16. Oktober zur Vorbestellung geben, das iPhone 12 Mini ab Freitag, dem 6. November. Auslieferung ist ab dem 23. Oktober.

Das iPhone ist das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt. Zugleich steht Apple nicht in der vordersten Reihe der 5G-Unterstützer. Wettbewerber wie Samsung, Huawei, Motorola und OnePlus hatten teilweise vor mehr als einem Jahr erste 5G-Smartphones auf den Markt gebracht. In der Telekommunikations-Branche gibt es aber die Hoffnung, dass der Einbau von 5G-Modems in die iPhone-Modellpalette die breitere Nutzung der Technologie durch Verbraucher anschieben könnte.

Die neue Generation der Apple-Telefone war wegen der Corona-Krise nicht wie sonst üblich im September präsentiert worden. Im Frühjahr, als eigentlich eine enge Abstimmung mit den Zulieferbetrieben in China notwendig war, durften die Apple-Ingenieure nicht nach China fliegen. Außerdem waren die Produktionsstätten von Foxconn und anderen Apple-Partnern wochenlang gesperrt.