Nach Supermärkten, Strom- und Gasversorgern erhöht nun offenbar auch die Modekette H&M auf die Preise. Wie Business Insider berichtet, erwartet H&M einige „Preisanpassungen, die von Markt zu Markt variieren werden“. Vor allem die aktuelle Lieferketten-Krise, die Inflation und Corona sollen dem Bericht zufolge der Grund für die gestiegenen Preise sein.

Insbesondere die Lockdowns in Shanghai oder Shenzhen scheinen der Modekette zuzusetzen. Zudem sind die Lieferketten durch Rückstaus von Containerschiffen am bedeutenden Frachthafen von Yantian gestört. Mode wird zu großen Teilen in China produziert. Welche Produkte in welchen Geschäften betroffen sein werden, ist unklar.

Schon 2021 zogen die Preise für Mode deutlich an

Doch sind dies nicht die einzigen Anzeichen für kommende Preissteigerungen in der Fashion-Branche. Auch die Sanktionen gegen Russland haben einen Anteil. Denn: Frachtzüge oder Lkws dürfen aktuell nicht mehr durch das Land fahren. Überdies sind die Rohstoffpreise gestiegen.

Und schon 2021 zogen die Preise in der Modewelt deutlich an. Laut dem Bericht war der prozentuale Anstieg so hoch wie seit fünf Jahren nicht mehr. Im Vergleich zu 2020 waren die Verkaufspreise im Großhandel im vergangenen Jahr 9,8 Prozent höher, heißt es. H&M erklärt gegenüber Business Insider, dass es sich in der Lage sehe, die Situation zu meistern. Die Preise für Bekleidung steigen offenbar trotzdem wieder.