Berliner Hotelmitarbeiter überlebt 17 Messerstiche – Gast wird angeklagt

Als der Angeklagte von dem Mitarbeiter beim Stehlen erwischt wurde, habe er den Zeugen brutal niedergestochen. Dafür muss er sich nun vor Gericht verantworten.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. 
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. dpa/Arne Dedert

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 33-jährigen Mann erhoben. Der Tatverdächtige soll am 23. April diesen Jahres versucht haben, einen 25-jährigen Mitarbeiter eines Hotels zu ermorden. Der Verdächtige war selbst Gast in dem Hotel in Berlin-Mitte. 

Der 33-Jährige wollte offenbar Gegenstände aus den Spinden der Mitarbeiter stehlen. Als er dabei erwischt wurde, wie er diverse Wertsachen in einer Plastiktüte verstaute, attackierte er den 25-jährigen Mitarbeiter mit einem Messer. Er soll dem Angestellten in Tötungsabsicht 16 Mal in den Rücken und ein Mal in den Hals gestochen haben. Der Schwerverletzte musste notoperiert werden und überlebte die Attacke. 

Der 33-Jährige ist nun wegen versuchten Mordes in Verdeckungsabsicht angeklagt. Beim Gerichtsprozess soll unter anderem der Tatablauf und ob der Angeklagte unter Drogeneinfluss stand geklärt werden.