Bowling Green/ Virginia - In den USA sind nach amerikanischen Medienberichten offenbar bei studentischen Aufnahmeritualen zwei Menschen gestorben. In beiden Fällen wird derzeit von einer starken Alkoholvergiftung ausgegangen. Das berichtet unter anderem der US-Nachrichtensender CNN. Die Vorfälle ereigneten sich demnach auf dem Campus der Bowling Green State University sowie der Virginia Commonwealth University. 

Den Angaben zufolge wurde im ersten Fall ein 20-Jähriger am frühen Freitagmorgen mit einer starken Alkoholvergiftung in eine Klinik gebracht. Ein Kommilitone hatte ihn auf seinem Zimmer gefunden, der junge sei nicht mehr ansprechbar gewesen und habe sich 45 Minuten übergeben. Daraufhin hab sein Mitstudent den Notruf gewählt. Zwei Tage später starb der junge Mann. Das teilte Sean Alto, der Anwalt der Familie mit. 

Universität verbietet Studentenverbindung nach Todesfall

Im Blut des Verstorbenen sei eine hohe Menge Alkohol gefunden worden, so der Anwalt weiter. Dem Bericht zufolge soll der später Verstorbene an einer Veranstaltung außerhalb des Campus-Geländes teilgenommen habe, bei der reichlich Alkohol getrunken worden sei. Die Universität des jungen Mannes kündigte weitere Untersuchungen an. Die für die Veranstaltung verantwortliche Studentenverbindung wurde vorübergehend verboten. 

Bereits in der letzten Februar-Woche wurde ein Todesfall gemeldet, der ebenfalls in Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch stehen soll. Bei dem Toten handelt es sich um einen 19-jährigen Studenten der Virginia Commonwealth University. Auch er starb Berichten zufolge an einer Alkoholvergiftung.