Das Werk „Die Vergewaltigung“ von René Magritte ist mit 1.063.500 Euro zur teuersten Zeichnung des Künstlers geworden. Wie das Auktionshaus Sotheby’s am Freitag mitteilte, habe die Arbeit am Donnerstag mehr als das Dreifache des Schätzwertes erzielt. Die Zeichnung des surrealistischen Künstlers (1898–1967) ist im Jahr 1951 entstanden und stellt ein Frauengesicht mit einem weiblichen Körper dar. Magritte hat von dem Motiv verschiedene Versionen angefertigt, darunter auch in Öl.

Erst Anfang März hatte ein Gemälde des belgischen Künstlers einen Rekordwert erzielt. Mit rund 71,5 Millionen Euro kam das Bild „Das Reich der Lichter“ in London unter den Hammer. Es gehört zusammen mit „Der Verrat der Bilder“, auch als „Dies ist keine Pfeife“ bekannt, zu den berühmtesten Werken des Surrealisten.