Frankfurt am Main -  Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist nach dem Wechselfehler von Trainer Mark van Bommel der Sieg im DFB-Pokal-Erstrundenspiel bei Preußen Münster nachträglich aberkannt worden. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag nach einer fast fünfstündigen Verhandlung in Frankfurt/Main.

Regionalligist Münster, der einen Tag nach der Begegnung Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt hatte, wurde mit 2:0 zum Sieger des Duells erklärt und steht in der zweiten Runde (26./27. Oktober) des Wettbewerbs. Wolfsburg hatte das Pokalspiel am 8. August ursprünglich nach Verlängerung 3:1 gewonnen.

Der neue VfL-Trainer van Bommel hatte in der Partie sechs statt der erlaubten fünf Spieler eingewechselt. Der Ex-Profi brachte in der 102. Minute beim Spielstand von 1:1 Admir Mehmedi für Maximilian Philipp, obwohl er bereits das Auswechselkontingent ausgeschöpft hatte. Dem Schiedsrichtergespann fiel der Fehler erst im weiteren Spielverlauf auf.