Berlin - Auf den Autobahnen in Ostdeutschland dürfte man auch dieses Jahr zu Ostern recht gut durchkommen. „Grundsätzlich rechnen wir aufgrund der Pandemie-Situation nicht mit massiven Stau-Situationen“, teilte die Autobahngesellschaft des Bundes für die Bereiche Ost und Nordost mit. Wegen der Corona-Krise raten die Regierungen von Bund und Ländern von Reisen ab. Sollten dennoch viele Autos unterwegs sein, sind an mehreren Baustellen Staus möglich. Eine Übersicht:

Mecklenburg-Vorpommern

Auf der Ostseeautobahn A20 laufen Arbeiten zwischen Bad Sülze und Tribsees. Bei hohem Verkehrsaufkommen sind Staus mit hohen Wartezeiten möglich, teilte die Autobahngesellschaft mit.

Berlin/Brandenburg

Am Autobahndreieck Pankow und der Prenzlauer Promenade wird weiter gebaut. Die sieben Kilometer lange Baustelle soll Ende des Jahres geschlossen werden. Es gibt nur eine Spur pro Richtung. Das Gleiche gilt auf dem Berliner Ring (A10) zwischen Phöben und Spandau und auf der A11 zwischen dem Kreuz Uckermark und Schmölln. Auch auf dem östlichen und nördlichen Berliner Ring wird gearbeitet, weiterhin läuft auch der Ausbau der A24. Vollsperrungen sind jedoch nicht geplant.

Sachsen-Anhalt

Auf der A9 werden zwischen Großkugel und Leipzig-West noch bis Jahresende Fahrbahn und Leitplanken erneuert. Der Verkehr wird auf zwei Fahrspuren pro Richtung an der Baustelle vorbeigeführt.

Thüringen

Bis Mitte April wird bei Suhl ein Fahrstreifen der A73 zwischen Friedberg und Zentrum saniert. In Fahrtrichtung Suhl ist nur ein Fahrstreifen frei.

Sachsen

Die Autobahnmeistereien beseitigen Winterschäden auf der A17 zwischen Dresden-Südvorstadt und Dreieck Dresden-West und auf der A4 zwischen Meerane und Glauchau-Ost. Von Mitte April an sollen dann die Fahrbahnen komplett erneuert werden.