BerlinIn Köpenick hat eine 19-jährige Autofahrerin einen Verkehrsunfall verursacht, weil sie in Sorge um ihr Kind abgelenkt gewesen sein soll. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war die die junge Frau am Dienstag gegen 13.10 Uhr mit ihrem Pkw in der Köpenicker Straße in Richtung Köpenick unterwegs. Während der Fahrt habe sie kurz nach ihrem Baby auf der Rücksitzbank gesehen, woraufhin sie nach Angaben der Polizei in den Gegenverkehr geriet.

Daraufhin kam es zu einer leichten Kollision mit dem entgegenkommenden Ford eines 32-Jährigen. Aufgrund des Aufpralls musste ein hinter dem Ford fahrender VW-Fahrer stark abbremsen, um eine weitere Kollision zu verhindern. Während der VW-Fahrer sein Fahrzeug gerade noch rechtzeitig stoppen konnte, hatte das Bremsmanöver eines dahinter fahrenden Motorradfahrers nicht so viel Erfolg. Der 56-Jährige geriet mit seiner Maschine ins Schlingern und prallte gegen den VW. Hierbei stürzte der Motorradfahrer und verletzte sich an der Schulter.

Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben laut Polizei unverletzt. Die 19-Jährige konnte keinen Führerschein vorlegen, zudem waren die Eigentumsverhältnisse ihres Fahrzeuges ungeklärt, weshalb dieses sichergestellt wurde. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.