Baby geschüttelt: Prozess wegen Totschlags gegen 26-Jährigen

Er soll seine neugeborene Tochter getötet haben, weil er sich durch ihr Schreien gestört fühlte: Mit der Verlesung der Anklage hat am Donnerstag vor dem Land...

ARCHIV - Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts.  dpa/Symbolbild
ARCHIV - Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. dpa/SymbolbildHendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/

Frankfurt-Er soll seine neugeborene Tochter getötet haben, weil er sich durch ihr Schreien gestört fühlte: Mit der Verlesung der Anklage hat am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) der Prozess gegen einen 26-Jährigen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Angeklagte ließ sich nach Angaben eines Gerichtssprechers auf die Tat ein.

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll sich der vorbestrafte Mann vom Schreien des neugeborenen Kindes gestört gefühlt haben. Deshalb soll er den Säugling heftig geschüttelt haben. Die ruckartigen Schüttelbewegungen sollen bei dem Kind zu einer tödlichen Hirn- und Rückenmarkschädigung geführt haben, so die Anklage. Am ersten Prozesstag wurden die Mutter des toten Säuglings und die Großmutter als Zeuginnen vernommen. Für den Prozess sind im Dezember weitere fünf Verhandlungstermine angesetzt.