Berlin - Der Berliner Bezirk Pankow plant, Uferbereiche, an denen wie jetzt im Sommer wildgebadet wird, mit einem Zaun zu schützen. Bereiche mit besonders hohem Schutzbedarf sowie die am intensivsten genutzten Badestellen sollen eingezäunt werden, zitiert die RBB-„Abendschau“ Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke). Eigentlich ist das Wildbaden schon seit Jahren im Weißen See verboten. Doch Warnschilder seien im Laufe der Zeit zerstört und nicht ersetzt worden, sagt Alexander Schüller, Pächter vom Strandbad Weißensee, der Berliner Zeitung.

Wann die Zäune kommen sollen, ist noch in Abstimmung und somit unklar. Der Grund für die Pläne: Der Weiße See verliert jährlich mehr Wasser. Mitunter wird sogar schon Fremdwasser eingeleitet. Eine Ursache für den Wasserverlust sind auch die Badegäste, erklärt der Strandbad-Pächter weiter. An warmen Tagen sind etwa 4000 Menschen am See, schätzt er.

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