BerlinDer Zugverkehr zwischen Deutschland und Polen wird von Sonntag an nur noch eingeschränkt möglich sein. Das teilte die Deutsche Bahn am Sonnabend mit. Aufgrund von Anordnungen der polnischen Behörden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie werden auf den Strecken „Lübeck - Neubrandenburg - Stettin“ sowie „Berlin - Angermünde - Stettin“ täglich zahlreiche Züge ausfallen. Die Einschränkungen sollen zunächst auf unabsehbare Zeit gelten.

In Polen sind seit Sonnabend angesichts der drastisch steigenden Zahl von Neuinfektionen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Kraft getreten. Kinos, Theater und Museen sind erneut geschlossen - ebenso wie Geschäfte in Einkaufszentren, mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Apotheken. Alle Schulen stellen auf Fernunterricht um. Die Auflagen sollen bis zum 29. November gelten.

Brandenburger können weiter im Rahmen des „kleinen Grenzverkehrs“ ins Nachbarland reisen und umgekehrt. Die Landesregierung verwies am Mittwoch auf die Quarantäne-Verordnung, die ab Montag in Kraft tritt. Darin ist auch künftig geregelt, dass eine Quarantäne von zehn Tagen – bisher 14 Tagen – nicht nötig ist, wenn man sich weniger als 24 Stunden in einem Nachbarstaat als Risikogebiet aufhält oder bis zu 24 Stunden nach Brandenburg einreist.