Fast-Food-Riese Burger King baut sein Angebot für Veganer aus. Eines Tages werde Burger King sicherlich mehr pflanzliche Alternativen verkaufen als Fleisch, sagt Cornelius Everke, Deutschlandchef des Fast-Food-Konzerns, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche.

Schon jetzt sei jeder fünfte Whopper, den die Restaurants verkaufen, vegan. Das Interesse an pflanzenbasierten Produkten sei enorm gestiegen – vor allem während der Pandemie. Everke über seine Kunden: „Sie wollen wissen, was in ihrem Burger drin ist, oder überlegen sich sehr genau, ob sie wirklich jeden Tag Fleisch essen möchten. Darauf reagieren wir.“

Burger King gibt gestiegene Kosten an Kunden weiter

Aber es gibt auch schlechte Nachrichten für die Kunden: Angesichts weltweit gestiegener Kosten für Energie, Personal und Lebensmitteln müsse man reagieren: „Burger King hat wie die gesamte Branche im Grunde keine andere Wahl, als die Kostensteigerungen teilweise weiterzugeben“, so der Geschäftsführer der Fast-Food-Kette.

Überdies will der Konzern Sitzplätze einsparen und zunehmend auf To-go-Konzepte setzen. Der Verzicht auf Sitzgelegenheiten sei vor allem eine Folge der Digitalisierung, sagt Everke. Zudem werde eine Premium-Linie eingeführt. Dafür – und für die veganen Burger – seien Kunden auch bereit, „etwas mehr“ zu zahlen.