Bankeinbruch in Königs Wusterhausen – fünfter Verdächtiger festgenommen

Anfang Oktober war die Einbrecherbande auf frischer Tat ertappt worden. Nun sitzt auch der letzte mutmaßliche Panzerknacker in Haft.

Die Einbrecher sollen schon 2020 gemeinsam in eine Bank eingedrungen sein. Die Polizei veröffentlichte damals Fotos.
Die Einbrecher sollen schon 2020 gemeinsam in eine Bank eingedrungen sein. Die Polizei veröffentlichte damals Fotos.Polizei Berlin

Im Fall der kriminellen Bande, die Anfang Oktober während eines spektakulären Bankeinbruchs in Königs Wusterhausen erwischt worden war, gibt es neue Entwicklungen. Vier Männer waren bereits am 2. Oktober geschnappt worden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Nun wurde nun ein weiterer Tatverdächtiger gefasst, wie Polizei und Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Damit befänden sich nun alle an dem versuchten Bankeinbruch mutmaßlich beteiligten Männer in Untersuchungshaft.

Am Donnerstagmorgen gegen 6 Uhr morgens stürmte das LKA 44, gemeinsam mit Kräften des Spezialeinsatzkommandos die Wohnung des 32-jährigen Tatverdächtigen. Dabei wurden den Angaben zufolge auch diverse Beweismittel beschlagnahmt, die derzeit von den Ermittlern ausgewertet werden. Der mutmaßliche Bankeinbrecher sei bereits in der Vergangenheit durch Raub‑ und Diebstahldelikte aufgefallen. Aktuell laufe zudem ein weiteres Verfahren gegen den 32-Jährigen wegen des Einbruchs in eine Sparkassenfiliale in Berlin‑Frohnau im Oktober 2020.

Die insgesamt fünf Tatverdächtigen hatten in der Nacht zum 2. Oktober versucht, unter Zuhilfenahme eines Kernbohrers die Wand einer Bankfiliale in Königs Wusterhausen zu durchbrechen. Das mutmaßliche Ziel der Panzerknacker: Der Tresorraum. Gegen 2 Uhr morgens waren die Männer, alle zwischen 30 und 33 Jahre alt, jedoch von der Polizei überrascht und überwältigt worden. Sie sollen den Ermittlern zufolge Mitglieder einer größeren Verbrecherbande sein, die seit 2020 immer wieder mit spektakulären Einbrüchen für Schlagzeilen gesorgt hatte.