Berlin - Der Ruf von Bausparen schien lange Zeit angekratzt. Ein Grund: Immer wieder wurde langjährigen Kunden in der Vergangenheit gekündigt. Und das mitunter mit Druck, wie die Verbraucherzentralen beobachtet haben. Betroffen waren meist Bausparverträge mit hohen Bonuszinsen, die für die Kunden lukrativ, für die Anbieter aber teuer sind.

Dem Absatz neuer Verträge scheint das aber nicht besonders geschadet zu haben. Allein im Jahr 2020 verzeichnete die Branche 1,5 Millionen Neuabschlüsse, wie der Verband der Privaten Bausparkassen mitteilt. Im Vergleich zu 2019 ist das zwar ein Minus von 13 Prozent. Dennoch gibt es insgesamt 25 Millionen Bausparverträge. Das heißt: Im Schnitt hat jeder zweite Haushalt mindestens einen Bausparvertrag.

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