Am Ufer der Donau bei Straubing wurde die Leiche einer 13-Jährigen gefunden.
Foto: dpa/Armin Weigel

MünchenEin Ehepaar meldete sich am Donnerstag gegen 18 Uhr über den Notruf bei der Einsatzzentrale der niederbayerischen Polizei in Straubing. Das Paar teilte mit, „am Ufer der Donau in Bogen nahe der dortigen Eisenbahnbrücke eine Wasserleiche aufgefunden zu haben. Sofort wurden Einsatz- und Rettungskräfte zum Fundort entsandt“, so die Polizei.

Der ebenfalls alarmierte Kriminaldauerdienst der Kripo Straubing konnte nach Polizeiangaben schnell ermitteln, dass es sich „bei dem toten Kind um das vermisste 13-jährige Mädchen aus Bogen handelt“. Mit mehreren Presse-Infos wurde in den vergangenen Tagen über das tragische Verschwinden des Mädchens berichtet, das bei Bogen in die Donau fiel und seitdem vermisst wurde.

Die 13-Jährige befand sich demnach mit zwei Freundinnen zum Abkühlen an der Donau. Die Mädchen gingen laut Polizei „entlang der dortigen Buhnen etwa bis auf Brusthöhe in die Donau“. Während ihre Freundinnen sich zurück bewegten, wurde „die 13-Jährige offensichtlich von der Strömung erfasst und ins Wasser gezogen“, so die Polizei. Und weiter: „Mehrfach wurden seitdem von der Polizei dazu groß angelegte Suchaktionen initiiert, unter anderem auch mit Einsatz von Hubschraubern und Booten.“

Die weiteren Ermittlungen zu den genauen Umständen des Ablebens führt nun das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Straubing. Nach ersten Ermittlungen gibt es bislang keine Hinweise auf ein Einwirken Dritter am Ableben des Kindes.