Eine Wanderin hat einen 60-Meter-Sturz nahezu unverletzt überlebt.
Foto: Imagoimages/CHROMORANGE

MünchenEin Wanderin aus Lettland ist beim Bergwandern im Oberallgäu verunglückt. Nach Angaben der Polizei fiel die Frau 60 Meter in die Tiefe. „Die 42-Jährige wollte mit ihrem Hund vom Seealpsee ins Oytal absteigen. Dabei kam sie vom Weg ab und stürzte an den Seewänden rund 60 Meter in die Tiefe“, teilte die Polizei am Mittwoch mit. 

Auf einem unterhalb gelegenen Plateau sei sie in eine Tanne gefallen und konnte sich nach Angaben des Sprechers im steilen Gelände abfangen. Nachdem ihre Hilferufe durch die Almhirten wahrgenommen wurden, verständigten diese die Polizei und die Bergwacht Oberstdorf. Mit einem Rettungshubschrauber wurde in der Dämmerung eine Notfallrettung erfolgreich durchgeführt.

Wie die Polizei weiter mitteilte, zog sich die Touristin bei dem Sturz nur leichte Verletzungen zu. Sie konnte die Klinik noch am gleichen Abend verlassen. „Ihre rot-braune Ridgeback-Hündin namens Bella konnte trotz längerer Absuche nicht mehr aufgefunden werden“, so der Sprecher weiter. Sie dürfte sich noch im Bereich Seealpsee/Gleitweg aufhalten.

Wanderer werden gebeten, Hinweise über den Aufenthaltsort der Hündin an die Polizei Oberstdorf unter der Telefonnummer 08322 960 40 weiterzugeben.