Berlin - Am Flughafen Berlin Brandenburg, kurz BER, ist am Sonntagmorgen erstmals ein Flugzeug gestartet. Ein Airbus A320 neo der britischen Airline Easyjet hob nach London Gatwick ab. Bei dem Erstflug vom neuen Schönefelder Airport war die Coronakrise deutlich zu spüren: Das Flugzeug war nur knapp zu einem Drittel besetzt. Fast die Hälfte der Fluggäste, die ein Ticket gebucht hatten, war nicht gekommen. Am Sonntag standen 23 Starts und Landungen auf dem Flugplan für das am Sonnabend eröffnete Terminal 1, zum Beispiel von und nach Doha, Istanbul und Palma de Mallorca. 

Pleiten, Pech, Pannen, Terminverschiebungen und Kostensteigerungen beim Flughafenprojekt BER: All dies scheint an diesem Morgen vergessen zu sein. Die Passagiere, die am frühen Sonntagmorgen im BER warten, fühlen sich wohl in dem neuen Flughafen. „Ich habe mir ihn nicht so schön vorgestellt“, sagt Annika Lenz aus Berlin, gebucht auf den Easyjet-Flug EJU 8210 um 6.45 Uhr nach London-Gatwick - den ersten kommerziellen Flug vom BER.

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