Der russische Oligarch Roman Abramowitsch, der im Ukraine-Konflikt als Vermittler tätig ist, soll zusammen mit anderen ukrainischen Friedensunterhändlern angeblich vergiftet worden sein. Wie das Wall Street Journal schreibt, würden zwei Mitglieder der Friedensdelegation sowie Abramowitsch selbst nach einem Treffen im März in Kiew unter entsprechenden Symptomen wie roten, tränenden Augen sowie Hautauschlag leiden. Der Zustand der Betroffenen soll sich inzwischen gebessert haben. Wer hinter dem möglichen Anschlag steckt, ist noch unklar. Ebenso unklar ist das Motiv der möglichen Attacke.

Westliche Experten sagten dem Blatt zufolge, es sei schwer festzustellen, ob die mutmaßlichen Symptome durch einen chemischen, biologischen oder einen Strahlenangriff verursacht worden sein könnten. Das investigative Recherchenetzwerk Bellingcat bestätigte den Bericht.