Berlin - Die FDP-Bundestagsfraktion hat ein Positionspaper veröffentlicht, in dem sie sich für die Legalisierung der Leihmutterschaft ausspricht. Wie der Tagesspiegel berichtete, will FDP-Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr die „Leihmutterschaft aus Nächstenliebe auch in Deutschland ermöglichen“.

Demnach soll es Frauen erlaubt sein, für die eigene Schwester oder für ein befreundetes homosexuelles Paar ein Kind auszutragen. Leihmutterschaft aus kommerziellen Gründen soll allerdings weiterhin verboten bleiben. Einkommensausfälle oder die Arztkosten sollen der Leihmutter erstattet werden.

Aufgrund der Gesetzeslage bezüglich des  Embyronenschutzes ist Leihmutterschaft in Deutschland verboten. Helling-Plahr will verhindern, dass sich Paare eine Leihmutter im Ausland suchen. Im europäischen Ausland ist Leihmutterschaft in Großbritannien, Griechenland und Portugal ausdrücklich erlaubt. Dies ist höchst umstritten. Die FDP will einen klaren rechtlichen Rahmen für die Leihmutterschaft schaffen.